Im Mittelpunkt der Kreishauptversammlung der CSU-Senioren-Uniodes Landkreises Erlangen-Höchstadt im Landgasthof Geyer in Obereichenbach standen der Bericht der Vorsitzenden Gudrun Müller sowie die Neuwahlen, bei der sie in ihrem Amt einstimmig bestätigt wurde.
Der CSU-Landtagsabgeordnete Walter Nussel referierte über das Bildungspaket und die Rückkehr zum G9 sowie über Bürokratieabbau und Entbürokratisierung in Bayern. Er ließ aber auch die Fusionierung der Sparkassen nicht aus.
Nach Auffassung des Landtagsabgeordneten soll das Bildungspaket für mindestens zehn Jahre Bestand haben. Kultusminister Ludwig Spaenle gehe zwar von einer längeren Laufzeit aus, aber "im Zeitalter der digitalen Welt und gesellschaftlichen Veränderungen bin ich nicht ganz so optimistisch wie der Minister", meinte der Landtagsabgeordnete. So sollen von der großen Reform alle Schularten profitieren: Von der Förderschule bis zum Gymnasium. Ihm sein auch klar, dass neue Stellen für Lehrkräfte und Verwaltung geschaffen werden müssen. "Wir können es uns auf Dauer nicht leisten, dass Schulleiter für Verwaltungsaufgaben eingesetzt werden", erklärte Nussel.
Zur Sparkassenfusion sagte Nussel, das diese nicht für politische Interessen benutzt werden dürfe, sondern sachlich behandelt werden müsse. "Ich habe kein Verständnis dafür, dass mit Unwahrheiten Unterschriften gesammelt werden". Da die Mitglieder der Senioren-Union aus dem gesamten Landkreis nach Oberreichenbach kamen, sparte Nussel auch die Veränderungen des ÖPNV nicht aus. Der neue öffentliche Personen Nahverkehr trage eindeutig die Handschrift von Landrat Alexander Tritthart, dem mit den Verbesserungen bis 2018 ein großer Wurf gelungen sei.
Die Kreisvorsitzende Gudrun Müller erinnerte in ihrem Rechenschaftsbericht an die Aktivitäten und Fahrten des letzten Jahres. Insbesondere an das Generationengespräch mit Staatsminister Thomas Goppel. Der Senioren-Union Kreis gehören aktuell 105 Mitglieder an und die Vorsitzende bat darum, um neue Mitglieder zu werben.