Forchheim/Langensendelbach — Ab dem kommenden Schuljahr 2015/2016 wird es in der Grundschule in Langensendelbach die "Flexible Grundschule" geben. Diese gute Nachricht hat Landtagsabgeordneter Michael Hofmann (CSU) auf Nachfrage im Ministerium von Kultusminister Ludwig Spaenle persönlich mitgeteilt bekommen.
Sie ist damit eine von 36 Schulen in Bayern, die vom Bildungsministerium die Umsetzung dieses Profiles auf ihre Bewerbung hin neu zugesprochen bekamen. "Ein richtig schönes Ostergeschenk", findet Hofmann. Mit der Grundschule Langensendelbach bestehen künftig neben der Forchheimer Martinschule zwei Profilschulen im Landkreis Forchheim und insgesamt 34 Profilschulen "Flexible Grundschule" im Regierungsbezirk Oberfranken.
In seiner Funktion als Mitglied des Bildungsausschusses im Bayerischen Landtag hat Michael Hofmann die Bewerbung der Schule auf Umsetzung dieses pädagogischen Konzeptes sehr unterstützt. "In Langensendelbach wird es neben einer normalen ersten Klasse nun zusätzlich auch eine jahrgangskombinierte Klasse mit Schüler aus der ersten und zweiten Klasse geben. Die Eltern können wählen, in welche Klasse ihre Kinder eingeschult werden", erklärt der Abgeordnete.

Ziel des Projektes

Das Projekt "Flexible Grundschule" soll den Grundschülern Wege eröffnen, die ihren unterschiedlichen Begabungen sowie ihrer individuellen Lernentwicklung noch besser gerecht werden, erklärt Hofmann. So sieht die Flexible Grundschule ein passgenaues und individualisierendes Lernangebot für die "Eingangsstufe" (also der bisherigen Jahrgangsstufe 1 und 2) vor. red