Königsfeld — Die Grundschule Königsfeld hat dank ihres originellen und durchdachten Konzepts für ein Spielezimmer eine komplette Spieleausstattung gewonnen. Die Initiative "Spielen macht Schule" fördert so das klassische Spielen an Schulen, denn: Spielen macht schlau! "Spielen und Lernen sind keine Gegensätze! Darum sind gute Spiele eine wichtige Ergänzung des schulischen Bildungsangebots. Kinder unterscheiden nicht zwischen Lernen und Spielen, sie lernen beim Spiel", so Manfred Spitzer, ZNL Ulm.
Die Grundschule Königsfeld hatte sich an dem Aufruf der Initiative beteiligt und ein Konzept eingereicht, in dem sie ihre Ideen und Vorstellungen rund um ein Spielzimmer in ihrer Schule vorstellt. Insgesamt gibt es in diesem Jahr 205 Gewinner in allen 16 Bundesländern. Grund zu doppelter Freude gab auch die auf den Gewinn folgende Initiative des Elternbeirats. Kaum von dem Hauptpreis Kenntnis genommen, entstand zusammen mit Rektorin Katja Prediger der Gedanke, den Computerraum der Schule in eine Lern- und Spielewerkstatt mit Wohlfühlcharakter umzuwandeln.

Engagement früherer Schüler

Neue Möbel wurden angeschafft, damit das Unterrichtsmaterial und die pädagogischen Spiele gut zugänglich untergebracht werden konnten. Der Computerraum wurde durch die Farbgestaltung und Möbelauswahl in eine einladende und kinderfreundliche Lern- und Spielewerkstatt verwandelt. Für die Computer wurde eine einheitliche Arbeitsplatte angefertigt und montiert. Neue Sitzbänke ermöglichen den Kindern ein angenehmeres Arbeiten. Fachmännisch unterstützt wurden die Elternbeiräte von früheren Schülern der Grundschule Königsfeld. Die Schreiner und Maler der Familie Barth aus Königsfeld sorgten ehrenamtlich für die Ausführung der Handwerkerarbeiten. "Es tut gut, wenn man etwas für die Schule tun kann", so die jungen Handwerker. Finanziell unterstützt wurde die Aktion von der VG Steinfeld, vom Elternbeirat und durch Spenden von Firmen aus der Gemeinde (Bezold Bau, Kfz-Kraus, Mietauto Dorsch, Montagebau Böhlein, Steuerberater K. Schmitt, Fa. Thimm, Fa. M. Hofmann, Fußpflege Lohner-Dippold, Opel Grasser, Kreissparkasse und Raiffeisenbank). red