Sie setzen sich zusammen aus engagierten Mitgliedern des LBV Coburg, des Obst- und Gartenbauvereins Mönchröden und des Heimatvereins Rödental und haben in einer gemeinsamen Aktion am Weinberg eine 120 Meter lange Wildhecke angelegt und noch circa 30 neue Bäume in die dort schon angelegte Streuobstwiese gepflanzt. Das Naturschutzprojekt zwischen Weinberg und Horeb entstand auf Initiative der Familie Dr. Herold, auf den angekauften Flächen des Landesbundes für Vogelschutz noch mehr Bäume und Sträucher zu pflanzen.

In Ingrid Ott, der Vorsitzenden des Obst- und Gartenbauvereins Mönchröden, fanden sie eine Mitstreiterin, die auch Aktive des Heimatvereins mit ins Boot brachte. Bäume und Sträucher konnten dank einer großzügigen Spende der Horst-

Weingarth-Stiftung gekauft werden. Horst Weingarth selbst hat schon im Vorfeld wichtige Vorarbeiten geleistet.

Das Hauptverdienst dieser Aktion gehe aber an Thomas Herold, der sogar Urlaub eingeschoben habe, wie Ingrid Ott in einer Pressemitteilung berichtet, um im steinigen Boden des Weinbergs die Löcher für die Pflanzungen zu graben. So hätten die circa 20 freiwilligen Helfer ans Werk gehen und in ausgewählter Vielfalt Sträucher und Bäume setzen können.

Nach getaner Arbeit waren sich alle einig: "Wir machen weiter!" In das Naturschutzprojekt soll auch die schon vorhandene Beweidung mit Rindern einbezogen werden, die ab 2022 ganzjährig möglich sein soll. Neue blühende und tragende Gewächse sollen im Einklang mit der Natur noch mehr Artenvielfalt und Insektenreichtum ermöglichen. Für das nächste Jahr sind weitere Bepflanzungen, ein Panoramaweg, ein Aussichtspunkt, ein Biotop und ein Rastplatz geplant. Wer mitmachen möchte, kann sich bei Familie Herold in Einberg oder bei Ingrid Ott melden. red