Aus sechs werden sieben: Rotary International hat beschlossen, seine sechs Schwerpunkte (wie Friedensförderung, Krankheitsprävention, Wasser und Hygiene, Schutz für Mutter und Kind, Bildung sowie Wirtschaftsförderung) um den Punkt Umweltprojekte zu erweitern.

In diesem Rahmen entstand ein Gemeinschaftsprojekt des Rotary Clubs Haßfurt mit dem Bayerischen Jagdverband auf dessen Grundstück in Unterhohenried. Dort gibt es schon seit Jahren Biotopmaßnahmen mit alten Obstbäumen.

Dies nahm der Rotary Club Haßfurt zum Anlass, einen Freundschaftsbaum mit seinem Neumitglied Rudi Tangermann zu pflanzen. Der Freundschaftsbaum ist ein Apfelbaum der Sorte Roter Boskop. Er solle symbolisch für Freundschaft und Toleranz stehen, meinte Präsidentin Evelyne Eck.

Zwischenzeitlich stehen auf dem Gelände schon 23 Obstbäume. Ein freundlicher Landwirt hat die Bewässerung der jungen Stämme übernommen.

Der neue Schwerpunkt ermöglicht es den Rotariern, sich gemeinsam noch wirkungsvoller für die Umwelt einzusetzen. Er gilt als ein wichtiger Schritt in die Zukunft, wie der Rotary Club Haßfurt weiter mitteilte.

Alle Neumitglieder werden den Angaben zufolge beim Eintritt in den Club einen Obstbaum spenden und natürlich auch selbst Hand anlegen, wenn der Baum gepflanzt wird. Damit werden laut Rotary-Präsidentin Evelyne Eck weitere "grüne Zeichen" für Toleranz und Freundschaft gesetzt. red