Bei der Generalsanierung der Jugendverkehrsschule, ein Punkt, den Bürgermeister Johannes Krapp (CSU) nachträglich in die Sitzung aufnahm, waren sich die Schlüsselfelder Stadträte schnell einig: "Das Angebot ist fair", war die allgemeine Meinung, nachdem Krapp die Situation erläutert hatte.


Gleich etwas "Gescheites"

Die Jugendverkehrsschule des westlichen Landkreises in Burgebrach entspreche nicht mehr heutigen Anforderungen. "Die Ampel ist dreißig Jahre alt, die Anlage zu klein und man braucht einen neuen Kreisel", berichtete der Bürgermeister. Alle bei einem Arbeitstreffen anwesenden Bürgermeister seien sich einig gewesen, dass eine Sanierung unumgänglich sei. Dabei sei diskutiert worden, "ob man gleich etwas G'scheites macht" oder die alte Anlage nur aufwertet.
Burgebrach habe ein Angebot unterbreitet, das offensichtlich allen gefiel: Die Marktgemeinde würde das Grundstück kostenlos zur Verfügung stellen. Da für die angrenzende Mittelschule eine Mensa gebaut werde, würde Burgebrach so planen, dass sie auch für den Unterricht der Verkehrsschule genutzt werden könne. Um den Unterhalt würde sich ebenfalls die Marktgemeinde Burgebrach kümmern. "Dann hätten wir auch Toiletten", betonte Krapp.
Bei 13 Schulaufwandsträgern - es geht nur um die Grundschulen - habe Schlüsselfeld einen Anteil von etwa zehn Prozent der Schüler. Bei geschätzten Kosten von 342 000 Euro würde der Anteil der Stadt Schlüsselfeld rund 35 000 Euro betragen.


Einstimmiger Beschluss

"Dafür haben wir für die nächsten 25 Jahre eine Verkehrsschule", machte Krapp deutlich. Der Beschluss zur Übernahme der anteiligen Kosten wurde einstimmig gefasst.