Das Wetter schien zunächst nicht unbedingt für einen gemütlichen Stadtrundgang geeignet. Doch das ließ die Haßfurter Grünen nicht verzagen. Und so wurden die Mitglieder des Ortsverbands und die Stadtratsfraktion der Grünen mit einer interessanten und kurzweiligen Stadtführung von Willi Stuhlfelder belohnt, wie der Ortsverband der Partei gestern mitteilte

Der Ausgangspunkt war das Landratsamt, in dem sich neben den ältesten Resten der Stadtbefestigung auch großartige Kunst von Waldemar Kuhn befindet.

Vom Knetzberg herab

Beim herrlichen Blick auf Steigerwald, Main und Tränkberg lobte Stuhlfelder die Entscheidung der Kelten, vom Knetzberg herunterzusteigen und an der "hasen-furt” eine Siedlung zu gründen. Eine weise Entscheidung, denn der Standort hat Potenzial. Außerdem: Die heutige Kreisstadt galt über Jahrhunderte auch als Zankapfel der Lokalfürsten. Und die Verbindung von altem Bürgerstolz und Innovationsgeist zieht heute umso mehr breitgefächerte Bildungseinrichtungen, Unternehmen und junge Familien an.

Dies war dann auch Inhalt der vielfältigen Gespräche auf dem Weg von der Ritterkapelle über die Promenade mit Shoa-Denkmal bis zum Unteren Turm: Dass eine nachhaltige Stadtentwicklung mit den Herausforderungen des Klimawandels, der sozialen Umbrüche und der neuen Technologien Mittelpunkte der grünen Kommualpolitik sind. Als Dank für den interessanten Nachmittag überreichte der Ortsverband einen guten Tropfen an Willi Stuhlfelder. Danach ging es vom alten Brückenturm zum Ausklang in das neue Restaurant "Diafa”. red