Woher kommt eigentlich das Eberner Trinkwasser? Dieser Frage gehen die Grünen nach.

In Zeiten sinkender Grundwasserspiegel und verminderter Niederschläge wird die gesicherte Versorgung mit Trinkwasser immer heikler. Auf Initiative von Stadtrat Klaus Schineller veranstaltet der Ortsverband Ebern der Grünen am Sonntag, 16. Februar, eine Besichtigung der Wasserversorgung der Stadt mit ihren umliegenden Gemeinden und lädt alle Bürger zur Teilnahme ein. Treffpunkt ist um 14 Uhr am Realschulparkplatz, wie die Partei mitteilte. Dort steht ein Bus bereit, mit dem zum Parkplatz "Herrenbirke" bei Unterpreppach gefahren wird.

Über die dortige Quelle und das Pumpenhaus gibt der Wasserwart der Stadt Ebern, Heribert Valtin, Informationen. Im Anschluss geht es weiter nach Neuses am Raueneck, wo die Teilnehmer sich bei Kaffee und Kuchen über die neu gewonnenen Erkenntnisse austauschen können.

Frisch gestärkt wird dann am Albersdorfer Mühlbach entlang nach Albersdorf gewandert. Es besteht auch die Möglichkeit, mit dem Bus zu fahren. Klaus Schineller will während der Wanderung einiges über die Maßnahmen zum Hochwasserschutz erzählen, und vielleicht lässt sich sogar der Biber bei der Arbeit sehen.

An der Quelle und dem Pumpenhaus in Albersdorf erklärt Heribert Valtin die Funktionsweise und den Unterschied von Schütt- und Pumpquellen. Schließlich bringt der Bus die Teilnehmer zurück zum Ausgangspunkt (gegen 18 Uhr).

Im Anschluss besteht noch die Möglichkeit der gemeinsamen Einkehr in der Gaststätte "Frankenstuben" in Ebern. Busfahrt sowie Kaffee und Kuchen sind laut Grünen kostenfrei. red