Der frühere zweite Bürgermeister und Ehrenbürger der Gemeinde Grub am Forst, Dieter Oetter, feiert heute seinen 75. Geburtstag - im engsten Familienkreis, da ein großes Fest wegen der Pandemie nicht möglich ist.

Sachverstand, Wissen, Können und Erfahrung zeichnen Dieter Oetter aus. Das war 2016 Anlass für den Gemeinderat, Dieter Oetter die Ehrenbürgerwürde zu verleihen. Es ist die höchste Auszeichnung, die in der Gemeinde Grub am Forst vergeben werden kann. Es war nicht die erste Ehrung des engagierten Kommunalpolitikers. Im Juni 2002 war Dieter Oetter die Kommunale Dankurkunde und am 13. Februar 2006, an seinem 60. Geburtstag, die Ehrenmedaille für "besondere Verdienste" der Gemeinde Grub am Forst verliehen worden.

Die kommunalpolitische Arbeit Oetters in der Gemeinde begann am 1. Mai 1984 mit seinem Mandat als Gemeinderat. Dieses endete erst am 30. April 2014. Vom 1. Mai 1996 bis 30. April 2014 war er zweiter Bürgermeister, von 2002 bis 2008 Mitglied des Coburger Kreistags.

Neben seinem politischen Engagement liegt Dieter Oetter auch das Vereinsleben besonders am Herzen. Der Sport war eine sehr große Leidenschaft. Dies zeigen weitere verantwortungsvolle Aufgaben, die Dieter Oetter übernommen hat. So ist er seit 1970 Mitglied im TSV Grub am Forst und war 23 Jahre lang - von 1980 bis 2003 - Vorsitzender des Vereins. Unter Oetters Federführung wurde 1983 das 100. Jubiläum gefeiert und später der Bau des zweiten Sportplatzes für den TSV Grub am Forst realisiert. Seit dem 13. Februar 2006 ist Dieter Oetter Ehrenmitglied und seit 28. Dezember 2008 Ehrenvorsitzender des TSV Grub am Forst.

In seiner freien Zeit beschäftigt sich der Jubilar mit Gartenarbeit und genießt von seinem Wohnsitz aus die Aussicht auf die Gemeinde Grub, gerne auch mal bei einem Glas Wein, wenn er im Strandkorb an seinem Gartenteich sitzt. Sehr engagiert ist Dieter Oetter auch bei den Gartenbahnfreunden Grub am Forst/Sonnefeld. Im Laufe der Jahre ist eine große Sammlung von Gartenbahnartikeln entstanden, mit welchen sogar eine umfangreiche Ausstellung möglich wäre. red