von unserer Mitarbeiterin 
Daniela POndelicek

Birkig — Wenn am morgigen Samstag die nächste Läufe um den "Mitteldeutschen Offroad-Cup" ausgetragen werden, gehen an die 45 Teilnehmer aus ganz Deutschland an den Start. Zum ersten Mal werden hier auch Quad-Fahrer zugelassen. Aber auch Publikum kommt nicht zu kurz: Am Samstag besteht die Möglichkeit, außerhalb des Offroad-Cups das Fahren im Freien Gelände auszuprobieren. "Einige unserer Fahrer sind bereit, jemanden mitzunehmen. Außerdem darf jeder mit seinem eigenen Wagen kommen und eine leichtere Strecke versuchen", sagt Ines Sänger. Sie ist Vorsitzende des MAC Neustadt und hat die Offroad-Veranstaltung wieder mitorganisiert.
Beim Offroad-Cup gewinnt der Teilnehmer mit den wenigsten Strafpunkten auf dem Geländeparcours - wer als erster ins Ziel kommt, ist nicht von Bedeutung. Muss der Fahrer rückwärts fahren, gibt es vier Strafpunkte. Wenn eine der Kugeln von den Wegmarkierungen rollt, werden dem Teilnehmer 20 Strafpunkte "aufgebrummt". Sollte der Fahrer an die Stangen fahren, so bekommt er gar 40 Strafpunkt. Falls er stecken bleibt und von dem Traktor herausgezogen werden muss, 80 Strafpunkte. "Hier geht es also ausschließlich um die Geschicklichkeit der Fahrer", betont Ines Sänger.

Das ist Millimeterarbeit

Die Geländewagen durch die Markierungen zu fahren, sei nicht immer einfach. "Oft ist es Millimeterarbeit", sagt Sänger. Wichtig sei es, dass die Teilnehmer die Wagen vorsichtig über Löcher und Baumstämme hinweg durch die mit Stangen abgesteckten Tore fahren. Wasserhindernisse gibt es am Samstag auf dem Weg zum Sieg für die Fahrer nicht. "Danach sehen die unmöglich unmöglich aus und wir müssten die Straße reinigen", begründet die MAC-Vorsitzende diese Entscheidung. Deshalb hofft sie natürlich, dass dass es am Samstag nicht regnet - nicht nur, weil die Zuschauerzahlen bei Offroad-Veranstaltungen stark vom Wetter abhängig sind. Aber wenigstens in diesem Punkt ist Sänger optimistisch: "Die Chancen stehen gut, dass sich die Sonne zeigt."
Allerdings schaut es derzeit so aus, als ob die diesjährigen Läuft für den "Mitteldeutschen Offroad-CupE die letzten Veranstaltungen ihrer Art in Neustadt werden. Bei der Beschaffung der nötigen Mittel ist Ines Sänger inzwischen an ihre Grenzen gestoßen. "Körperlich und psychisch schaffe ich das nicht noch einmal", sagt sie. Schwierig sei es vor allen Dingen, Helfer zu mobilisieren.
Dankbar sei sie vor allen Dingen der Firma Dressel im Neustadter Stadtteil Birkig."Sie hat uns das Feld zur Verfügung gestellt und kann deshalb erst nach dem Rennen neu ansäen", erklärt Ines Sänger.