Zur Hauptversammlung des Männergesangvereins Proß im IG-Haus konnte Vorsitzender Gerald Redwitz 13 Mitglieder und eine Abordnung der Döllnitzer Sänger begrüßen, mit denen seit über 25 Jahre eine Chorgemeinschaft besteht.

Coronabedingt konnten Redwitz zufolge im vergangenen Jahr nur vier Singstunden gehalten werden. Die Mitwirkung beim Kirchenkonzert in Peesten sei das sängerische Highlight gewesen. Der Vorsitzende hoffte auf Lockerungen in der Pandemie und eine Aufhebung der Abstandsregeln beim Singen.

Der Chor, auch getroffen durch Todesfälle und Krankheiten, stehe an seiner Grenze. "Wir geben trotzdem die Hoffnung nicht auf und appellieren an alle Sänger, sich uns anzuschließen", betonte Redwitz.

Kassier Michael Lauterbach berichtete von einem gesunden Kassenstand. Die Revisoren Harald Neumann und Jörg Steinhäuser hatten keinerlei Beanstandungen.

In seinem Bericht sprach Chorleiter Alexander Lauterbach von "einer hoffentlich besseren musikalischen Zukunft".

Gemeinderat Tobias Pieper überbrachte die Grüße des Marktes Meinleus. Der Gesangverein sei ein Kulturträger der Gemeinde und trage zur musikalischen Ausgestaltung vieler Veranstaltungen bei.

Die Vorsitzende der Sängergruppe Thurnau-Kasendorf, Berthilde Zapf, führte mit dem Vorsitzenden Ehrungen durch. Ausgezeichnet wurden Hans-Jürgen Ittner (zehn Jahre aktiv) und Harald Neumann (25).

Weiter führte Zapf aus, dass derzeit niemand wisse, wie es mit den kleinen Chören weitergehen wird. red