Nach der ernüchternden Niederlage im letzten Auswärtsspiel steht für die Bezirksoberliga-Handballer der Turnerschaft Herzogenaurach die letzte Aufgabe der Saison auf dem Plan. Am heutigen Samstag empfängt das Team von Spielertrainer Ingo Kundmüller um 20 Uhr den Tabellenzweiten, Nabburg/Schwarzenfeld, in der Gymnasiumhalle.
In den vergangenen Partien ließen die Schuhstädter einige Punkte teils unglücklich liegen. Dabei wurde der Kader durch Verletzungen oder andere Probleme immer mehr ausgedünnt. Für das letzte Saisonspiel stehen Kundmüller deshalb erneut viele Spieler nicht zur Verfügung, sodass etwas improvisiert werden muss. Besonders im Rückraum ist Not am Mann, einige Akteure werden also auf mehreren, teils eher ungewohnten, Positionen auflaufen müssen. Dazu kommt, dass die Gäste auf der anderen Seite hochmotiviert und mit bestmöglicher Besetzung in die Partie gehen werden. Denn bei einem Erfolg ihrerseits und einer gleichzeitigen Niederlage des HC Forchheim, würden sich die Schwarzenfelder doch noch auf den ersten Platz der Tabelle schieben.
Bereits im Hinspiel mussten die TSH-Handballer eine deutliche 22:29-Niederlage hinnehmen, man weiß also um die Stärke des kommenden Gegners. Die Herzogenauracher werden allerdings alles dafür geben, in heimischer Halle Revanche zu nehmen und die Saison erfolgreich abzuschließen.
"Die vergangenen Wochen liefen nicht nach Plan, vor allem machen uns derzeit auch personelle Probleme zu schaffen. Für die letzte Partie müssen wir jetzt aber noch einmal alle verbliebenen Kräfte sammeln und eine gute Leistung zeigen, damit wir die Saison mit einem guten Gefühl beenden können", sagt Kundmüller. Er erwartet einen starken Gegner, den die Chance auf Rang 1 zusätzlich motiviert. "Mit der richtigen Einstellung ist aber auch in dieser Partie vieles drin, und ich bin mir sicher, dass wir eine Chance haben werden, wenn jeder noch einmal alles aus sich herausholt." mth