Mitglieder des Fachdienstes Betreuung des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK), Kreisverband Forchheim, übten gemeinsam mit der Bereitschaftsjugend. Um 18.40 Uhr ging für die Einsatzkräfte der Alarm ein "Einsatz für die Betreuung und Verpflegung nach Bombenfund an der Staustufe". Kurz darauf machten sich alle auf zur Unterkunft des Technischen Hilfswerks (THW) und bekamen weitere Informationen.

Die Übungsleitung teilte den Gruppenführern mit, dass sich in dem Gebäude etwa 70 Betroffene befinden würden und diese aufgrund eines Bombenfundes herausgeholt und in der Nähe in eine Notunterkunft gebracht werden müssten.

Die Bereitschaftsjugend machte sich auf, die Betroffenen zu suchen und an die Erwachsenen zu übergeben. Da dies nur eine Übung war, wurden keine echten Betroffene gerettet, sondern Zettel mit notwendigen Informationen gesucht und übergeben.

Diese Informationen wurden anschließend aufgenommen, im Fachjargon registriert, und anschließend mittels Transportlisten zur Notunterkunft gebracht.

Nachdem alle Betroffenen gefunden und abtransportiert worden waren, ging es für die Jugendlichen gleich weiter. Am Zeltplatz in der Nähe der Unterkunft der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) auf der Schleuseninsel gab es zwei angenommene Verletzte. Die besetzten Fahrzeuge machten sich auf den Weg, diese schnellstmöglich zu versorgen.

Im Rahmen des Fachdienstes Betreuung steht auch die Verpflegung im Vordergrund, so wurde kurzerhand Kartoffelsuppe mit Brötchen und "Wienerla" gereicht. Gestärkt ging es dann für alle in die Nachtruhe.

Doch diese währte nicht lange: Die Bereitschaftsjugend machte sich bereits gegen 6 Uhr auf den Weg nach München. Sie unterstützten die Aktion zum "Tag der Ersten Hilfe". Martina Bergmann