Bei der gut besuchten Jahreshauptversammlung des TV 1889 Mitwitz zeigte der 1. Vorsitzende Thomas Bürger das breit gefächerte Spektrum des Mitwitzer Turnvereins auf. Mit aktuell 686 Mitgliedern sei der TV der größte Mitwitzer Verein. Schüler und Jugendliche stellten dabei rund ein Drittel aller Mitglieder und geben auch für die Zukunft Anlass zur Hoffnung. Natürlich gebe es auch "Baustellen" im Verein, so Bürger, insbesondere die Tennisabteilung bereite ihm, da weitestgehend führerlos, große Sorgen.

Wenngleich die Corona-Pandemie dem Übungsbetrieb des Turnvereins in den letzten Monaten zugesetzt habe, sei man guter Dinge, da mit einem für die jeweiligen Abteilungen zugeschnittenen Hygienekonzept die Übungs- und Sportstunden gerade wieder anlaufen.

Nach den Berichten der Abteilungsleiter wurden unter Leitung von Bürgermeister Oliver Plewa die Neuwahlen zügig abgewickelt, wobei es keine Überraschungen gab. Die Versammlung sprach einstimmig den folgenden Verantwortlichen weiterhin ihr volles Vertrauen aus: Thomas Bürger (Vorsitzender), Anne Köhler (2. Vorsitzende), Ulrich Schrickel (Schriftführer), Sebastian Höpflinger (Kassierer), Daniela Reisenweber (Frauenbeauftragte), Petra Thiele und Gundi Rädisch (Vereinsausschuss). Als Kassenprüfer wurden Sabine Müller und Günter Abel bestätigt.

Großen Beifall bekamen die zu Ehrenden, die dem TV 1889 Mitwitz seit vielen Jahren die Treue halten, darunter Ehrenmitglied und langjähriger Kassierer Gottfried Thiele für 70 Jahre Mitgliedschaft, Waltraud Kathan für 60 Jahre, Heinrich Förster für 50 Jahre und Sabine Wondra für 40 Jahre. Mit einer Urkunde und einem Geschenk bedankte sich der Vorsitzende bei den Jubilaren.

In der abschließenden Aussprache machte Günter Fischer darauf aufmerksam, dass sich die 100-Meter-Laufbahn auf dem Schulgelände in keinem guten Zustand befände. Hier sei der Schulverband in Zusammenarbeit mit der Schulleitung ohne Wenn und Aber gefordert. Er wünsche sich auch wieder eine ordentliche Kugelstoßanlage, die vor einigen Jahren dem Neubau der Montessorischule zum Opfer gefallen war. fb