Premich — Der Obmann der Premicher Feldgeschworene, Thomas Kirchner, hat in diesem Jahr wieder einen Grenzgang organisiert. Start war am Fünf-Wunden-Kreuz mit dem rund 15 Kilometer langen Teilstück entlang der Gemarkungsgrenze zu Wollbach, Stangenroth, Gefäll, Langenleiten und Waldberg und Staatsforst.

Sieben Feldgeschworene aus Premich machten sich auf dem Weg. Unterwegs wurden sie teilweise von den Nachbarn aus Wollbach und Waldberg begleitet. Aufgrund der Panademie und der Aufteilung auf zwei Teiletappen war der letzte Grenzgang auf diesem Teilstück vor einigen Jahren. Daher war sehr viel Arbeit notwendig. Es wurden die Hecken und das Gestrüpp um die Grenzsteine mit Astschere und Hochentaster zurückgeschnitten, die Grenzsteine gesäubert und neu gestrichen. Teilweise wurden auch Markierungspfosten gesetzt. Traditionell werden die Feldgeschworenen gestaucht, welche an ihrem ersten Grenzgang teilnehmen, damit diese die Grenzen nie vergessen. Diese besondere Ehre durften in diesem Jahr Andreas Bauer und Mario Köth erleben. Die teilnehmenden Feldgeschworenen waren sich nach getaner Arbeit alle einig, dass die Grenze in kürzeren Abständen abgelaufen werden muss.