"Öffentliche Gottesdienste sind ab 4. Mai wieder erlaubt", heißt es in den Nachrichten. Dabei könnte der Eindruck entstehen, es sei alles wieder wie vorher. Es gelten aber für alle öffentlichen Gottesdienste sehr strenge Auflagen und in jedem Bistum dazu noch besondere Regelungen, heißt es in einem Schreiben von Pastoralreferent Dirk Rudolph an die Presse.

Im Bistum Würzburg seien weiterhin keine Eucharistiefeiern erlaubt und andere Gottesdienste auch nur unter sehr strengen Auflagen. Dazu gehören: Mundschutz, Abstandsregelungen, Einlasskontrollen, Platzmarkierungen, Ordner innen und außen, reduzierter Gemeindegesang.

Bischofsdekret nachlesbar

In dieser Woche werden sich im Pastoralen Raum Bad Kissingen, das sind die Pfarreiengemeinschaften Bad Kissingen, Garitz, Oerlenbach, Euerdorf und die Pfarrei Nüdlingen, die zuständigen Gremien treffen, um miteinander zu überlegen, ob und wie unter diesen Umständen Gottesdienste überhaupt sinnvoll und durchführbar sind, heißt es in dem Schreiben weiter. Die Ergebnisse dieser Überlegungen sowie mögliche Gottesdiensttermine werden dann in dieser Zeitung veröffentlicht.

Das Dekret des Bischofs, die vorgeschriebenen Rahmenbedingungen für Gottesdienste im Detail und ein Brief des Bischofs können auf der Homepage des Bistums eingesehen werden (www.bistum-wuerzburg.de).

Die Pfarrbüros bleiben bis auf Weiteres geschlossen. red