Büro Am Tag nach der Aktion im Laubanger begrüßte Florian Beck, der Vorsitzende von Greenpeace Bamberg, ein aufmerksames Publikum zur Eröffnung der Räumlichkeiten an der Memmelsdorfer Straße. Was vor Jahren als Aufruf über die Facebookgruppe "Share and Care" startete, hat heute rund 40 Mitglieder quer durch alle Altersschichten, die Aktionen vorbereiten, Statements veröffentlichen und Themen umsetzen. Das geräumige Büro mit gut 60 Quadratmetern ist nicht nur für Gruppentreffen, sondern auch zur Begegnung mit der Öffentlichkeit gedacht.

Aktionen Die Geschäftsstelle soll aber nicht nur die weltweit aktiven Umweltschützer beherbergen, sondern für möglichst viele lokale Gruppen offenstehen. So hat der Verein Change e.V. sich Platz gesichert. "Wir haben die Möglichkeit, dass viele Gruppen gemeinsam an Projekten arbeiten können und so mehr erreichen", freut sich deren Vorsitzende Fiona Knieling. Der Fokus der Gruppe von Studierenden liegt auch mehr auf dem Geschehen vor Ort und hat sich hier schon niedergeschlagen - sei es mit einer gedruckten Version des Wahl-o-Mat, dem Filmprojekt #Willkommen mit Geschichten von Geflüchteten oder der Initiative "Bambecher".

Gäste Unterstützung erfährt die Greenpeace-Gruppe unter anderem durch den Bund Naturschutz, die Linken und die Grün-Alternative Liste (GAL). Diese waren in Persona von Martin Bücker, Paul Lehmann und Christian Hader auch bei der Eröffnung am Samstag anwesend und freuten sich über die neuen Räumlichkeiten.

Ziele "Wir werden weiter darum kämpfen, dass wir Themen wie den Nationalpark Steigerwald verstärkt auf die Straße bringen", sagt Floran Beck voller Überzeugung. Es gelte, die Menschen für die Natur zu sensibilisieren. In Bamberg möchte Beck, nachdem das Team Radentscheid die Kooperation mit der Stadt beendet hat, "eine gute Radverkehrspolitik mit kreativen Kampagnen beschleunigen". jume