Zum Thema sexuelle Übergriffe hat uns folgende Zuschrift erreicht:

Wenn ein, sagen wir mal zwölfjähriges, Mädchen von einem Mann angegrapscht und betatscht wird, dann soll es um Hilfe rufen, beißen, treten, schlagen. Es soll alles tun, um sich und seinen Körper zu schützen. Zudem gilt dies als sexueller Übergriff und wird strafrechtlich verfolgt. Wenn nun dasselbe Mädchen im Alter von 20 Jahren von einem Mann, vielleicht demselben Mann, angegrapscht und betatscht wird, darf es nur noch um Hilfe rufen. Es darf sich nicht wehren und sich nicht verteidigen, denn nun ist Grapschen nicht mehr strafbar.
Was sagt das über unsere Gesellschaft aus, welche eine Zwölfjährige schützt, um sie keine acht Jahre später im Regen stehen zu lassen!?

Britta Schnake
Höchstadt