Die Kulmbacher SPF möchte die neuen Spundwände an der Flutmulde verschönern. In einem Antrag an die Stadt regen die Sozialdemokraten daher die Organisation und Durchführung eines Graffiti-Wettbewerbs an.
In dem Antrag der SPD-Stadtratsfraktion heißt es, dass der Umbau der Flutmulde sehr konkrete Formen annehme. Die Baumaßnahmen für einen nachhaltigen Hochwasserschutz für die Blaich und die Pörbitscher Au seien weit fortgeschritten. "Riesige Spundwände wurden eingezogen, um die Häuser am Weißen Main vor einem Jahrhunderthochwasser zu schützen."
Nach Auskunft des Wasserwirtschaftsamts Hof sollen die Arbeiten 2017 abgeschlossen werden. "Wir sind der Überzeugung, dass die Spundwände nach Fertigstellung eine willkommene Fläche für sogenannte Sprayer darstellen werden, ihre Kunstwerke zu verewigen. Allerdings wäre es schlecht, wenn die Spundwände als Freiflächen für wildes Sprayen dienen würde", so die SPD weiter.
Um dies zu umgehen, sollte die Stadt Kulmbach ganz offiziell einen Graffiti-Wettbewerb ausloben, um zum einen dem einfachen Beschmieren der Wände Einhalt zu gebieten, zum anderen jungen Menschen die Möglichkeit zu geben, eine kunstvoll-kreative Gestaltung der Spundwände vorzunehmen.
Eine Kommission, "gerne unter Einbeziehung des Kunstvereins Kulmbach oder durch externe Experten", sollte die Kunstwerke bewerten und eine Rangfolge der Teilnehmer ermitteln. Die besten drei Kunstwerke sollten dann einen Preis der Stadt Kulmbach erhalten. red