Wenn sich die Golf-Saison dem Ende zuneigt, werden im Golf-Club Coburg seit 35 Jahren die Meister aller Klassen ermittelt. Und da der Club mit 800 Mitgliedern zu den größten Sportvereinen des Coburger Landes zählt, sind das einige. Am schwersten haben es dabei die Herren, denn sie müssen an nur zwei Tagen drei volle Runden über jeweils 18 Löcher spielen. Da ist Kondition gefragt.
Davon hat Florian Wachter einiges. Wie im letzten Jahr holte er sich den Titel des Clubmeisters der Herren. 231 Schläge brauchte er dafür, nur 15 mehr als der Platz-Standard für Profi-Golfer. Christian Ringelmann folgt mit 238 Schlägen auf Platz 2, Thomas Schmidt mit 239 Schlägen auf Platz 3.
Fast hätte Doris Henkel ihren Titel als Clubmeisterin behauptet, musste sich jedoch um einen Schlag Bettina Knorr geschlagen geben. Sie brauchte auf zwei Runden 168 Schläge und damit nur 24 mehr als Profi-Golferinnen auf dem Coburger Platz spielen sollten. Dritte wurde mit 176 Schlägen Natalja Roos.
Ebenfalls über zwei Runden treten die Seniorinnen an. In diesem Jahr holte sich Gründungsmitglied Franziska Alboth mit 188 Schlägen den Titel. Auf Platz 2 kam Helga Wenzel (189) und auf Platz 3 Susan Meyer-Rohrbacher (193).
Bernd Recklies heißt der neue Meister der Coburger Golf-Senioren. 163 Schläge brauchte er für zwei Runden. Heinrich Meyer und Stefan Lutz kamen mit jeweils 171 Schlägen auf den geteilten zweiten Platz.
Bei den Meisterschaften der Jugend traten nur Kinder an - kein Teilnehmer war älter als zwölf Jahre. Deshalb wurde auch nur eine verkürzte Runde über neun Bahnen gespielt. Hier siegte Lilli Wachter vor Maximilian Wicklein und Lucien Schubert.
Und dann gibt es noch traditionell die Vierer-Clubmeisterschaft, die so heißt, obwohl hier im Zweierteam gespielt wird. Dieses Turnier kombiniert drei verschiedene Team-Spielformen über jeweils neun Bahnen. Christian Ringelmann und Mario Spichal zeigten über sieben Stunden im strömenden Regen souveräne Spielstärke und holten sich mit 108 Schlägen den Titel.
Davide Nüssle und Hartwig Knauer begnügten sich mit 114 Schlägen für den zweiten Platz vor dem Vater-Sohn-Team Frank und Florian Wachter (115) auf dem dritten Platz. sk