Am morgigen Sonntag um 19 Uhr (nicht wie andernorts angekündigt am 27. Juli) wird das "Bandura-Goldkehlchen-Quartett" ein besonderes Konzert in der Christuskirche gestalten.

Das "Bandura-Goldkehlchen-Quartett" wurde 2000 in Lviv (Lemberg) in der Ukraine von vier hochbegabten Absolventinnen der berühmten Lyssenko-Musikakademie gegründet. Sie widmen sich nicht nur der Interpretation ukrainischer Folklore, sondern auch der Klassik. So wurden Werke von J. S. Bach, Antonio Vivaldi oder Franz Schubert für die Bandura und besonders für dieses Quartett instrumentiert.

Innerhalb kürzester Zeit entwickelte sich das Bandura-Goldkehlchen-Quartett zu einem erfolgreichen und gefragten Ensemble in der Ukraine und Europa. Sie sind Preisträger internationaler Wettbewerbe.

Die Bandura ist das ukrainische Nationalinstrument - ein altes Zupfinstrument, das zwischen dem 10. und 12. Jahrhundert entstanden ist. Es erinnert klanglich an ein Cembalo und ist mit der Harfe verwandt. Die hierzulande noch wenig bekannte Bandura besitzt 65 Saiten und kann über fünf Oktaven gespielt werden. Im 15. und 18. Jahrhundert wurden Volkslieder, Psalmen und Kosakenlieder von der Bandura begleitet. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde die Bandura weiterentwickelt, so dass aus einem reinen Begleitinstrument ein wertvolles Konzertinstrument wurde. Der Eintritt ist frei. red