Bunte, glitzernde Sterne und Tannenbäume und in Goldschrift formulierte Wünsche werden in den nächsten Tagen die Bewohner in den Pflegeeinrichtungen und die Betreuten zu Hause erreichen. Die Kinder des Kliegl-Kindergartens Bad Kissingen und Kinder vom Haarder Haus für Kinder haben gemalt, geklebt und gebastelt, und weil ihre Sterne und Bilder für Kranke und alleinstehende Menschen sind, haben sie ganz viel Glitzer, Gold und Silber "verarbeitet".

Auch die Jugendlichen der Wohngruppe Mosaik Bad Kissingen (Träger: Erleben, Arbeiten und Lernen- evangelische Kinder- und Jugendhilfe e.V.), haben wunderschöne, Mut machende Botschaften für schwerstkranke und sterbende Menschen auf Leinwände geschrieben und diese kleinen Kunstwerke dem Hospizverein zur Verfügung gestellt.

Dass gerade in der Weihnachtszeit, in der das Schenken und Geben mit zu den schönsten Bräuchen gehört, das Kontakthalten und Verbundensein zu den Menschen, die vom Hospizverein begleitet werden, ganz wichtig ist, soll auch spürbar sein. Denn seit Wochen bestehen strenge Kontaktbeschränkungen für Heimbewohner, Besucher und Hospizbegleiter. Aber nicht nur an die Bewohner in den Pflegeeinrichtungen haben Vorstand und Koordinatorinnen des Hospizvereins in diesen außergewöhnlichen Zeiten gedacht.

Dank an Mitarbeiter

Wertschätzung und Dank für die Mitarbeiter und Verantwortlichen in den Pflegeeinrichtungen, die Kooperationspartner des Vereins sind, wurden durch Überreichung von Kunstdrucken der Hofheimer Künstlerin Jannina Hector, zum Ausdruck gebracht. "Mit ganz großem Respekt und tiefer Bewunderung", so die Worte des 1.Vorsitzenden Dr. Reinhard Höhn bei der Übergabe an die drei Caritaseinrichtungen der Stadt "denken wir an sie und ihre fleißigen Mitarbeiter, die in dieser schweren Coronazeit gezeigt und gelebt haben, was wir alle im Leben wirklich brauchen - Nähe, Zuwendung, Kontakte, Begleitung." red