Gleich zwei Autofahrer gerieten am Donnerstag in eine Polizeikontrolle, bei der sie nicht den notwendigen Führerschein vorweisen konnten. Sie erwartet jetzt ein Strafverfahren.

Fahrerlaubnis war entzogen

Der erste "Verkehrssünder", ein 44-jähriger Mann aus dem Landkreis Lichtenfels, geriet nach Angaben der Polizei-In­spektion Kulmbach kurz nach 15 Uhr in der Bayreuther Straße in Kulmbach in eine Kontrolle der Bereitschaftspolizei. Zuvor hatte er versucht, einer Ahndung zu entkommen, indem er das Anhaltesignal eines Beamten an der Kontrollstelle schlichtweg missachtete und einfach weiterfuhr. Die Ordnungshüter konnten ihn jedoch rasch einholen und schließlich genauer unter die Lupe nehmen. Dabei konnte er den nötigen Führerschein für den Kleintransporter, an dessen Steuer er saß, nicht vorweisen. Die Ausrede, er habe diesen zu Hause vergessen, flog rasch auf. Ein Telefonat mit der zuständigen Führerscheinstelle ergab, dass ihm seine Fahrerlaubnis unanfechtbar entzogen worden war. So musste er das Fahrzeug an seinen Beifahrer übergeben.

Der Anhänger war zu viel

Im Gegensatz dazu hatte ein 22-jähriger Kulmbacher zumindest einen gültigen Führerschein, als er gegen 18.45 Uhr in Mainleus auf der Kulmbacher Straße fuhr. Dieser hätte zum Führen seines Opel auch völlig genügt. Allerdings hatte er einen Anhänger am Fahrzeug angebracht, der in der Kombination mit dem Zugfahrzeug die Führerscheinklasse "BE" erforderlich gemacht hätte.

Beide Autofahrer wurden wegen Fahrens ohne die erforderliche Fahrerlaubnis angezeigt. Über ihre Strafe müssen nun die Justizbehörden entscheiden. pol