Mehrere Wild- unfälle, bei denen Sachschaden von einigen Tausend Euro entstand, ereigneten sich am Montag und Dienstag im Dienstbereich der Polizeiinspektion Bad Kissingen. Beteiligt waren fünf Rehe und ein Fuchs.

Am frühen Montagmorgen, gegen 6.15 Uhr, war ein Autofahrer auf der Staatsstraße St 2282 von Althausen in Richtung Brünn unterwegs. Zu diesem Zeitpunkt sprang ein Reh auf die Fahrbahn und wurde vom Pkw erfasst. Nach der Kollision flüchtete das Tier. Der Jagdpächter wurde über den Wildunfall informiert, schreibt die Polizei Bad Kissingen in ihrem Pressebericht.

Kurze Zeit später, gegen 6.20 Uhr, befuhr eine Autofahrerin die Ortsverbindungsstraße von Roth nach Reichenbach. Auch ihr Fahrzeug kollidierte mit einem Reh, das auf die Straße lief. Das Tier überlebte den Aufprall nicht.

Am Abend, gegen 19.15 Uhr, erfasste auf der Bundesstraße B 19, von Schweinfurt kommend in Richtung Bad Kissingen, ein Autofahrer ein Reh, das die Fahrbahn querte. Auch hier verendete das Tier nach der Kollision.

Nur eine Stunde später, gegen 20.20 Uhr, kollidierte auf der Staatsstraße St 2290 von Burkardroth in Richtung Lauterer Kreisel der Pkw einer Autofahrerin mit einem Reh, das von links in die Fahrzeugseite lief. Nach dem Aufprall rannte das Tier davon. Wie hoch der Schaden ist, musste bei Tageslicht geprüft werden, so die Polizei.

Reh frontal erwischt

Wie der Montag endete, begann auch der Dienstag: Gegen 7 Uhr erfasste auf der Bundesstraße B 286 von Bad Kissingen in Richtung Albertshausen der Pkw einer Autofahrerin frontal ein Reh, das auf die Fahrbahn lief. Der Jagdpächter wurde über den Wildunfall informiert, da das Tier nicht auffindbar war.

Aber nicht nur Rehe waren unterwegs: Etwa eine halbe Stunde später kollidierte auf der Staatsstraße St 2292 das Auto eines Pkw-Lenkers mit einem Fuchs, der die Fahrbahn überqueren wollte. Das Tier überlebte den Wildunfall nicht. Der Jagdpächter wurde über den Wildunfall informiert, heißt es abschließend im Pressebericht der Bad Kissinger Beamten. pol