Paderborn/Würzburg — 262 000 Euro haben die Katholiken im Bistum Würzburg im Jahr 2013 in Kollekten und Einzelspenden für die Diaspora gegeben. 2012 waren es 236 000 Euro.

Das geht aus dem Jahresbericht 2013 des Bonifatiuswerkes in Paderborn hervor. Das Diaspora-Hilfswerk unterstützt Katholiken überall dort, wo sie in einer extremen Minderheitensituation ihren Glauben leben und fördert so die Seelsorge in den Bereichen der Deutschen und der Nordischen Bischofskonferenz sowie in den baltischen Staaten Estland und Lettland.

Viele Spender

Bei der Kollekte zum Diaspora-Sonntag wurden im Bistum Würzburg rund 133 000 Euro und bundesweit 2,3 Millionen Euro gesammelt. Erstkommunionkinder und Firmbewerber sammelten im Bistum Würzburg 48 000 Euro und 14 000 Euro für Kinder und Jugendliche in der Diaspora. Bundesweit nahm das Hilfswerk im vergangenen Jahr 18,2 Millionen Euro an Spenden, Kollekten, Vermächtnissen und Erträgen ein.

Verwendung der Gelder

Insgesamt förderte es 1004 Projekte in Deutschland, Nordeuropa und dem Baltikum. 14,2 Millionen Euro wurden an Projektpartner weitergeben und in die religiöse Bildungsarbeit investiert. Im Bistum Würzburg unterstützte das Hilfswerk Projekte im Bereich der Glaubenshilfe mit 9500 Euro.

Von Laien gegründet

Das Bonifatiuswerk, 1849 in Regensburg von Laien gegründet, feiert in diesem Jahr seinen 165. Geburtstag. Der gesamte Jahresbericht 2013 und weitere Informationen gibt es auch online (www.bonifatiuswerk.de). pow