Zum gleichen Thema und zum Kommentar "Der Stadtrat hat's vergeigt" (BR vom 1. März): Es ist leider eine alte Weisheit, dass sich monetäre Ziele - und die sind durchaus legitim - meist nicht mit Tierschutz und anderen schützenswerten Zielen vertragen, weil man es übertreibt. Wenn Herr Nagel dies meinte, so ist ihm zuzustimmen.

Gier frisst Hirn, heißt es da oft. Solche öffentlich geförderten Investitionen sollten deshalb mit Vernunft angegangen werden, sonst haben wir in fünf Jahren 20 Anlagen im 200-Seelen-Dorf Grafendobrach stehen, an anderen Standorten aber natürlich gar nicht, denn da will man ja noch wohnen und leben. Also Photovoltaik ja - aber bitte mit einem vernünftigen Standort.

Melanie Beyer

Grafendobrach