Politisch wurde die Vorsitzende des Obst- und Gartenbauvereins (OGV) Mönchröden, als sie sich im Rahmen der Hauptversammlung eindeutig gegen das Volksbegehren "Rettet die Bienen" stellte. Ihrer Meinung setze sich der Freistaat Bayern mit vielen Gesetzen zur Erhaltung der Artenvielfalt, für den Vogel-, Natur- und Umweltschutz ein. "Unser Ministerpräsident hat den Ruf nach Artenschutz verstanden", zeigte sich die CSU-Politikerin sicher. Einen Lösungsansatz sah Ingrid Ott auch darin, dass auch Gartenbauvereine eine neue Bestimmung und Attraktivität finden. "Nicht der schönste Garten, sondern der naturfreundlichste Garten wäre gefragt", erklärte Ingrid Ott.

Zurück zum OGV Mönchröden kam sie, als sie die Versammlung informierte, dass der Verein wieder viel zur Ortsverschönerung beigetragen habe. Von einer gelungenen Premiere konnte die Vorsitzende berichten, als sie die Dorfweihnacht am Vereinsheim, der "Alten Kelterei", ansprach. "Die Beteiligten waren sich einig: Das machen wir im nächsten Jahr wieder", so Ingrid Ott.

Bürgermeister Marco Steiner dankte für das Engagement bei der Ortsverschönerung. Wichtig ist es für Steiner, dass der OGV auch Schrebergärten zur Verfügung stellt, die jungen Menschen, die vielleicht etwas beengt wohnen, die Möglichkeit eröffneten, die Natur zu genießen. "Ingrid Ott ist der Motor im Verein", unterstrich Marco Steiner. Ohne Einwände wurden die vorgeschlagenen Satzungsänderungen beschlossen.

Nach der Abmeldung des Zweiten Vorsitzenden Jürgen Beier wurde eine Nachwahl nötig. Robert Simolka wurde einstimmig gewählt. Neue Beisitzerin ist Eva Heß.

Für langjährige Mitgliedschaft wurden Katharina Kirschner und Hilmar Heland (40 Jahre) sowie Irene Lesch (30 Jahre) geehrt. mr