Die Stadtteile Bertelsdorf, Lützelbuch und Seidmannsdorf-Löbelstein sind bei der Kommunalwahl am 15. August ohne Vertreter geblieben: Kein Stadtratsmitglied wohnt dort. Deshalb können dort Ortssprecher gewählt werden, wenn über ein Drittel der Wahlberechtigten dies dort fordert.

Die Bürgervereine Seidmannsdorf-Löbelstein und Lützelbuch haben bereits Unterschriftenlisten eingereicht und den Antrag zur Ortssprecherwahl gestellt. Die Zahl der Unterschriften reicht aus, wie die Prüfung durch die Stadtverwaltung ergab.

"Ortssprecher sind als Vertreter der Interessen im Stadtteil wichtige Bindeglieder für den Stadtrat", lädt Oberbürgermeister Dominik Sauerteig ein, die beiden nun angesetzten Versammlungen zu besuchen. Für die Stadtteile Seidmannsdorf-Löbelstein lautet der Termin Montag, 17. August, 19 Uhr. Die Lützelbucher sind am Dienstag, 18. August, 19 Uhr, zur Ortssprecherwahl aufgefordert. Beide Versammlungen finden in der Rolf-Forkel-Halle in Lützelbuch statt.

Ortssprecher sind ehrenamtlich tätig und können mit beratender Stimme an allen Sitzungen des Stadtrats sowie der Senate und Ausschüsse teilnehmen. Sie können auch Anträge stellen. Gewählt werden sie von den Wahlberechtigten ihrer Stadtteile. In Lützelbuch hatte bislang der Bürgervereinsvorsitzende Dieter Wächter dieses Amt inne, in Seidmannsdorf-Löbelstein war es Reiner Dressel. Oberbürgermeister Sauerteig dankte den Vorsitzenden des Bürgervereins Seidmannsdorf-Löbelstein, Stefan Heinrichs, sowie des Bürgervereins Lützelbuch, Dieter Wächter, und ihren Teams für die Sammlung der Unterschriftenlisten und die Unterstützung bei der Vorbereitung der Ortsversammlungen: "Unsere Demokratie und das Miteinander in Coburg leben davon, sich aktiv in die Stadtentwicklung einzubringen." red