Nach über zehn Jahren Pause luden die Obererthaler Feldgeschworenen unter der Leitung von Obmann Armin Wahler zu einem Grenzgang rund um Obererthal ein. Er durfte den 1. Bürgermeister Armin Warmuth, die 2. Bürgermeisterin Elisabeth Assmann sowie Ortssprecher Michael Schneider begrüßen. Begleitet von Marschmusik mit der Obererthaler Dorfmusik ging die Tour in Richtung Thulba. An der Grenze wurden die Wanderer von den Feldgeschworenen-Kollegen aus Thulba erwartet, und der Weg führte weiter zum Dreimärker Obererthal-Feuerthal-Hammelburg. Dort wurde Bürgermeister Armin Warmuth der Tradition gemäß gestaucht, um den Grenzstein nicht zu vergessen. Auf dem Bergrücken Seeshof-Feuerthal wurde die Mittagsrast eingelegt. Der Weg führte weiter zum Dreimärker Feuerthal-Hammelburg-Obererthal. An diesem Dreimärker dufte Bürgermeisterin Elisabeth Assmann mit dem Stauchen Erfahrung sammeln. Unterwegs konnten die teilnehmenden Kinder jedes Mal in das mitgeführte Säckel des Ortssprechers greifen, wenn sie einen Grenzstein aufgefunden hatten. An der Obererthaler Kapelle, die mitten auf der Grenze zu Ober- und Untererthal steht, trafen die Wanderer auf die Feldgeschworenen-Kollegen aus Untererthal. Dort machte der neu gewählte Ortssprecher mit dem Grenzstein Bekanntschaft. Von der neu gebauten Brücke über die Thulba marschierten die Teilnehmer wieder unter den Klängen der Obererthaler Dorfmusi in den Schulhof. Dort wurden auf Schautafeln Bilder der Grenzbegehungen aus den Jahren 1960, 1972, 2000 und 2010 gezeigt. Bei Wildschweinbratwürsten und Getränken, serviert von den Obererthaler Jagd- und Naturfreunden, klang der Tag aus. red