Komplett uneinsichtig zeigte ich am Samstag ein Verkehrsteilnehmer, der mit seinem absolut verkehrsunsicheren Gefährt seine Fahrt unbedingt fortsetzen wollte. Der 31-Jährige war laut Verkehrspolizei mit seinem Kleintransporter auf der A 3 unterwegs und auf dem Weg von England nach Rumänien. Er zog einen Anhänger der Marke Eigenbau, auf dem er ein Auto transportierte.

Kurz vor 11.45 Uhr verlor er zwischen den Anschlussstellen Höchstadt-Nord und Pommersfelden ein Rad des Anhängers. Kurzerhand lud der Mann das Rad einfach in die Fahrerkabine und setzte seine Fahrt mit knapp 50 km/h fort. Auf Höhe Erlangen konnte er dann angehalten werden. Neben den erheblichen technischen Mängeln wurde festgestellt, dass auch die notwendige Fahrerlaubnis für den Hängerbetrieb nicht vorhanden war. Deshalb wurde die Weiterfahrt unterbunden.

Parkkralle mit Gewalt entfernt

Der junge Mann zeigte sich aber uneinsichtig. Deshalb wurde das Gespann am Autohof Erlangen-Tennenlohe abgestellt, die Fahrzeugdokumente sichergestellt und am Anhänger eine Parkkralle angebracht. Aber auch das reichte nicht aus. Wie die Streife der Verkehrspolizei wenige Stunden später feststellte, wurde die Parkkralle mit Gewalt entfernt. Nachdem der Fahrer wieder hinzukam, wurde die Parkkralle erheblich beschädigt in der Fahrerkabine gefunden. Letztlich wurde der Anhänger abgeschleppt und zu einem versperrten Verwahrplatz der Polizei gebracht. Gegen den Fahrer wurden Ermittlungen wegen diverser Ordnungswidrigkeiten eingeleitet. pol