von unserem Mitarbeiter Thomas Weichert

Waidach — In einem Waidacher Gasthaus hat der frühere Bürgermeister der ehemaligen Gemeinde Regenthal, Johann Hofmann, mit seinen Verwandten und Freunden sowie den Vertretern der Feuerwehr Regenthal, des Schützenvereins Waidach und des Sportvereins Kirchenbirkig-Regenthal seinen 85. Geburtstag gefeiert.
Dem sich bester Laune und Gesundheit erfreuenden Hofmann gratulierte auch Dritter Bürgermeister Josef Schrüfer (FWG) im Namen der Stadt Pottenstein. CSU-Ortsvorsitzende Birgit Haberberger verlieh dem Jubilar bei dieser Gelegenheit die Ehrenraute der CSU in Bronze.

Sechs Jahre im Amt

Johann Hofmann wurde in Regenthal geboren. Er war zunächst Geschäftsmann und hatte eine Firma, die Betonteile herstellte. Von 1960 bis 1972 war Hofmann nebenbei Gemeindeschreiber der früheren Gemeinde Regenthal, zu der auch Waidach gehörte.
Im Jahr 1972 wurde er zum Bürgermeister der Gemeinde Regenthal gewählt. Dieses Amt hatte er bis 1978. Damals wurden Regenthal und Waidach im Zuge der Gemeindegebietsreform nach Pottenstein eingemeindet. In seiner Amtszeit als Bürgermeister wurden vor allem die Gemeindeverbindungsstraßen in Regenthal und Waidach ausgebaut. Daran erinnert sich Hofmann noch heute zurück.
Von 1978 bis zu seiner Pensionierung war Hofmann bei der Stadt Pottenstein als Verwaltungsfachangesteller beschäftigt.
Sein Geschäft für Betonwarenhersteller hatte er inzwischen aufgegeben. In Regenthal hatte Hofmann einst den CSU-Ortsverband Regenthal gegründet, der nach der Gebietsreform mit dem CSU-Ortsverband Pottenstein fusionierte. Bei der Feuerwehr Regenthal war Hofmann viele Jahre als Schriftführer tätig.
Seine Frau starb vor elf Jahren. Heute genießt Johann Hofmann seinen Ruhestand. Sein wahrscheinlich größtes Hobby ist sein großer Garten. Er geht auch sehr gern im Wald spazieren. Dort hat er zuletzt auch noch selbst sein Holz gemacht. Einmal in der Woche ist er auch im Gasthaus zum oberen Wirt in Kirchenbirkig Stammgast bei der Schafkopfrunde mit seinen Freunden.
Hofmann fährt auch noch Auto und versorgt sich selbst. Sonntags aber bleibt in der Regel die Küche kalt. Dann geht Johann Hofmann zum Essen.