Die CSU-Ortsverbände Steinwiesen, Nurn und Neufang haben die Kandidaten für die Kommunalwahl am 15. März 2020 gewählt. Der bisherige Amtsinhaber Gerhard Wunder wurde als Bürgermeisterkandidat und die zuvor gemeinsam ausgearbeitete CSU-Liste einstimmig bestätigt.

Ortsvorsitzender Frank Hauck erklärte, dass auf der Liste alle Ortsteile Berücksichtigung fänden. Die CSU-Liste setzt sich wie folgt zusammen:

1. Gerhard Wunder (Steinwiesen), 2. Thomas Reißig (Neufang), 3. Frank Hauck (Steinwiesen), 4. Jürgen Eckert (Nurn), 5. Michael Schmittdorsch (Steinwiesen), 6. Günther Partheymüller (Birnbaum),

7. Gisela Schmermer (Steinwiesen), 8. Rudolf Kotschenreuther (Neufang), 9. Andreas Müller (Steinwiesen), 10. Markus Merkl (Nurn), 11. Sebastian Müller (Steinwiesen), 12. Udo Trebes (Neufang), 13. Dominic Welscher (Steinwiesen), 14. Vinzenz Sesselmann (Nurn), 15. Stefan Holzmann (Steinwiesen), 16. Christoph Müller (Neufang). Bürgermeister Gerhard Wunder zeigte auf, dass man die Ziele der letzten Wahl umgesetzt habe. Die vom Marktgemeinderat im Jahr 2014 erstellte Prioritätenliste sei zum großen Teil abgearbeitet worden. In den letzten sechs Jahren sei der Feuerschutz durch die Anschaffung von Fahrzeugen in Neufang, Nurn und Steinwiesen verbessert worden. Die Breitbandversorgung habe man auf den Weg gebracht und die Kindertagesstätten in Steinwiesen und Neufang saniert. Die Dorferneuerung in Birnbaum und Schlegelshaid liefen und würden 2020 abgeschlossen. Mit dem Bau der Ortsdurchfahrt sowie weiterer städtebaulichen Maßnahmen wurde ein Umfeld geschaffen, in dem sich die Bürger wohl fühlen.

Mit der Generalsanierung der Kulturhalle habe man ein Projekt auf den Weg gebracht, welches gerade für die Vereine eine wichtige Entwicklung sei. Die Stabilisierungshilfen hätten mit dazu beigetragen, dass man Schulden abbauen und gleichzeitig auch investieren konnte. "Unsere Aktion "ThüringenBeitritt" hat gewirkt", so der Bürgermeister. Steinwiesen habe insgesamt 2,4 Millionen Euro Stabilisierungshilfe erhalten und konnte seinen Schuldenstand von 6,5 Millionen Euro im Jahr 2015 auf 4,5 Millionen Euro Ende 2019 abbauen.

Mehr Gäste in die Region holen

Mit dem Projekt Kommunalmarketing wolle man die Schaffung von attraktivem Wohnraum fördern. Eine klare touristische Positionierung soll dazu beitragen, mehr Gäste in die Region zu holen. Für den Bürgermeister ist aber auch wichtig, die Bürgerinnen und Bürger mit ins Boot zu holen. "Gemeinsam mehr bewegen, das Wir-Gefühl stärken und damit Kultur, Geschichte, Identität und Heimatstolz fördern, sind die wichtigsten Ziele der nächsten sechs Jahre", so Wunder.

Die zurückgehenden Einwohnerzahlen fordern von Seiten der kommunalpolitischen Verantwortlichen intelligente Lösungen. Man werde alles tun, um die Lebensqualität in der gesamten Großgemeinde Steinwiesen zu sichern, so Wunder.

Mit den Investitionen in Schule, Infrastruktur und Kindertageseinrichtungen wolle man diesem Trend entgegenwirken. Mit Hilfe des Stadtumbaumanagements sollte es gelingen, den Zuzug nach Steinwiesen anzustoßen.

Für die Zukunft gelte es, neben den Pflichtaufgaben auch das Selbstwertgefühl und den Zusammenhalt innerhalb der Bevölkerung weiter zu stärken. Dies sei Voraussetzung dafür, mit Schwung und Elan an die bevorstehenden Aufgaben heranzugehen, um diese auch umsetzen zu können, so Wunder abschließend. red