Der ehemalige Bürgermeister der Gemeinde Steinbach am Wald, Gerhard Neubauer, feierte seinen 80. Geburtstag. Dem beliebten Kommunalpolitiker gratulierten zahlreiche Vertreter von Vereinen, Politik und Verbänden.
Aufgewachsen ist Neubauer auf dem elterlichen Bauernhof in Windheim. Er besuchte die Volksschule, wechselte später an die Oberrealschule in Kronach. Er war als Praktikant im Maschinenbau und im Vermessungswesen tätig, doch seinen Berufswunsch konnte er sich nicht erfüllen. Ein Studienplatz an der Staatsbauschule in München stand ihm offen, aber mit Rücksicht auf seine Eltern musste er auf die Ausbildung verzichten und stattdessen die Landwirtschaftsschule besuchen. Zusammen mit seinen Eltern bewirtschaftete er den Hof.


In Kommunalpolitik engagiert

Durch Zufall erfuhr er von einem Schulfreund von der Möglichkeit, sich zum Fachlehrer ausbilden zu lassen. Er ergriff diese Chance und wählte die Fächer Sport und Werken. Hierbei kamen ihm seine verschiedenen sportlichen Interessen wie Geräteturnen, Kunstradsport, Leichtathletik und Fußball zugute. Mit der dazugehörigen "pädagogischen Ausbildung" schaffte er die fachgebundene Hochschulreife. Ab seiner "Ersten Lehramtsprüfung" war er als Lehrer an der Hauptschule in Windheim tätig.
Auf politischer Ebene war er schon in jungen Jahren der CSU zugeneigt. Er war Gründungsmitglied und Vorsitzender der Jungen Union in Windheim. 1966 wurde er in den Gemeinderat Windheim gewählt, war Zweiter Bürgermeister. Nach der Gebietsreform hatte er das Amt des Dritten Bürgermeisters der Gesamtgemeinde Steinbach am Wald inne und war Fraktionssprecher. Von Mai 1990 bis zu seiner Pensionierung im April 2002 bekleidete er das Amt des Ersten Bürgermeisters.
Er ist mit seiner Frau Ida seit 1963 verheiratet und freute sich, mit seinen drei Kindern, seinen fünf Enkelkindern und besonders mit der kleinen Urenkelin Emmi seinen Geburtstag feiern zu können. hm