Lichtenfels/Bad Staffelstein — Der Grund, weshalb die Polizei ihm ins Haus kam, lag an einem Anruf seiner Frau. Die zeige ihn öfter grundlos an, das habe der Polizist doch zu wissen. Ungefähr so argumentierte der 65-jährige Angeschuldigte am Mittwoch vor Gericht.
Weil er im vergangenen Dezember einen vorwurfsvollen Brief mit schwer haltbaren Vorwürfen an die Polizei Bad Staffelstein verschickte, sollte der Staffelsteiner laut Strafbefehl 2000 Euro zahlen. Dafür hatte der Mann kein Einsehen, legte Einspruch ein und ließ seinen Fall verhandeln. Von seinen teils massiven Vorwürfen rückte er in der Verhandlung nie ab.
Am 2. Oktober 2013 rief die Frau des Angeschuldigten bei der Polizei an, um mitzuteilen, dass sie von ihrem Mann geschlagen worden sei. Diesem Anruf gingen Lichtenfelser Beamte nach.