Die Georgi Bläser trafen sich zum ersten Mal wieder nach dem Corona Lockdown, um zum einen die weiteren Probentermine und den Probenablauf zu besprechen sowie einige personelle Änderungen bekanntzugeben. Markus Hehn, der über 15 Jahre der Vorstand der Georgi Bläser war, hat seinen Posten abgegeben. In einer kurzen Abschiedsrede wurde noch einmal verdeutlicht, wieviel Zeit er für die Georgi Bläser investiert und wie viele Auftritte, es waren gut über 300, er in dieser Zeit organisiert hat.

Dabei sind es nicht nur die Musiker gewesen, die es zu motivieren und zu begeistern galt, auch die Zusammenarbeit mit den Dirigenten und die gesamte Abwicklung der Auftritte hat er übernommen. Das Orchester bedankte sich unter anderem mit einer Bildercollage als persönliche Erinnerung an die gemeinsame Zeit.

Der Vorstand besteht nun aus Natalie Liebelt, Jonathan Aulbach und Petra Rau, die die Arbeit auch unter den Musikern mit aufgeteilt haben.

Auch Klaus Bühre, der über 34 Jahre die musikalische Ausbildung der Holzbläser übernommen hatte, wurde in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Raphael Spahn überreichte ihm die Urkunde für den besten Musiklehrer. BR Klassik hatte zu einer Aktion "Best-Note" aufgerufen, in der die beliebtesten Musiklehrer Bayerns gesucht wurden und Klaus Bühre gehört dazu.

Die Ausbildung am Saxophon und an der Klarinette wird nun Johannes Lange aus Fulda übernehmen. Die Querflötenlehrerin kommt aus den eigenen Reihen: dies übernimmt ab September Daniela Häberlein. Für die Blechbläserausbildung ist nach wie vor Manuela Möller zuständig, die auch nach wie vor die Bläserklasse leitet.

Nach vierjähriger Tätigkeit als Dirigent der Georgi Bläser wurde auch Ulrich Moormann verabschiedet. In der Dankesrede wurden unter anderem die Highlights seines Schaffens herausgestellt. Sein Nachfolger wird Manfred Häberlein, auch er ist ehemaliger Musiker der Georgi Bläser.

Manfred Häberlein hat mit zwölf Jahren Tenorhorn spielen gelernt, studierte in Nürnberg und München und ist Gründungsmitglied von Harmonic Brass, wo er von 1991 bis März 2020 auch Tubist war. Er ist Lehrbeauftragter in Marburg für tiefes Blech und für Blech in Fulda und Dozent bei zahlreichen Workshops im In- und Ausland. red