Die Stadtbibliothek weist ausdrücklich darauf hin, dass die Einrichtung geöffnet bleibt. Bayern hat am Donnerstag als erstes Bundesland bestätigt, dass Bibliotheken und Büchereien offenbleiben können. Darüber freuen sich Leiterin Karin Wengerter und ihr Team. Seit der Wiedereröffnung im Frühjahr dieses Jahres wurden strenge Abstands- und Hygienemaßnahmen entwickelt und Schritt für Schritt digitale Angebote erweitert.

Gerade jetzt, wo viele harte Einschränkungen für alle notwendig sind, um die zweite Corona-Welle zu brechen, sind Dienstleistungen und Angebote der Bibliotheken ein wichtiger Beitrag zur Daseinsvorsorge. Manche Angebote sind aber im Moment nicht möglich. Zeitungen und Zeitschriften können nicht mehr vor Ort gelesen werden, die Internetnutzung ist gesperrt. Die Bibliotheksmitarbeiterinnen bitten, die Aufenthaltsdauer auf maximal eine halbe Stunde zu begrenzen. Kinder sind ausdrücklich willkommen.

Den Lieferdienst für Risikogruppen bietet die Stadtbibliothek weiterhin an. Bestellt werden kann per Mail oder telefonisch. Eine Mitarbeiterin bringt die Medien dann vorbei, Ausliefertag ist meist der Donnerstag. Beliefert werden Hammelburg und Ortsteile. Die Veranstaltung mit Sebastian Fickert wird verschoben, ebenso der geplante Kurs zum Thema E-Books. Im Kinderprogramm fällt das Vorlesen mit Unzelfunzel im November aus.

Wer lieber kontaktlos lesen möchte, der kann das E-Book-Portal emu nutzen. Für Bibliothekskunden stehen E-Books und E-Audios kostenlos zum Herunterladen bereit. red