Aus Anlass des 90. Geburtstags der WVG Wohnungsbau- und Verwaltungsgenossenschaft Forchheim eG am verzichtete die Genossenschaft auf große Feierlichkeiten. Stattdessen übergaben der Aufsichtsratsvorsitzende Alexander Brehm sowie die Vorstandsmitglieder Franz Stumpf und Wolfgang Bonengel einen Spendenscheck über 2000 Euro an das Mitglied des Ausschusses für das Bürgerzentrum, Wolfgang Topf, in den Räumen des "Haus der Wohnungswirtschaft".
Die WVG wurde am 22. Juli 1927 gegründet und kann somit auf eine jahrzehntelange Firmentradition zurückblicken. Die ersten Häuser der Genossenschaft wurden in der Egloffsteinstraße errichtet. In den Nachkriegsjahren verlagerten sich die Bauaktivitäten in den neu entstandenen Stadtteil Forchheim Nord zwischen Kantstraße und Fritz-Hoffmann-Straße. Heute verwaltet die Genossenschaft 532 eigene und 404 fremde Wohnungen.
Seit 2005 betreibt die Genossenschaft ein umfangreiches Neubau- und Modernisierungsprogramm. In diesem Zeitraum wurden rund 23 Millionen Euro in den Beständen investiert und damit ein wertvoller Beitrag zur Verbesserung der Wohnsituation geleistet. Aktuelle Projekte sind zwei Neubauten in der Paul-Keller-Straße und Jean-Paul-Straße mit insgesamt 38 Wohnungen. Somit kommt die Genossenschaft ihrem satzungsmäßigen Auftrag für eine gute, sichere und sozial verantwortbare Wohnungsversorgung ihrer Mitglieder zu sorgen, nach.
Das Bürgerzentrum-Mehrgenerationenhaus hat seinen Sitz in der Paul-Keller-Str. 17 und somit inmitten des Wohnungsbestands der WVG. Brehm betonte bei der Spendenübergabe, dass durch diese örtliche Verbundenheit viele Angebote des Bürgerzentrums von den Mitgliedern der Genossenschaft angenommen und genutzt werden. red