Die Solidarische Landwirtschaft, auch Solawi genannt, ist eine Gruppe von Menschen aus der Fränkischen Schweiz, die gemeinschaftlich ihr eigenes Gemüse anbauen wollen - ökologisch, fair und gemeinschaftlich organisiert. Sie wollen damit einen Beitrag für weniger weltweiten Transport, weniger Verpackung und weniger Lebensmittelverschwendung leisten und nachhaltige, biologische und solidarische Landwirtschaft in die Region bringen. Und sie wollen möglichst viele interessierte Menschen daran teilhaben lassen.

Solidarität bedeutet dabei nicht nur das Teilen der Ernte, sondern auch das Teilen des Anbaurisikos, das von der Gemeinschaft getragen wird.

Mitmachen kann jeder, der Lust auf dieses Abenteuer hat. Man kann Mitglied im Verein werden und das Projekt aktiv durch Mithilfe oder auch passiv über den Mitgliedsbeitrag unterstützen. Darüber hinaus kann man einen Vertrag über einen Gemüseanteil für ein Jahr mit dem Verein abschließen. Der Gemüseanteil wird so bemessen sein, dass ein Paar oder eine kleine Familie gut versorgt ist. Der monatliche Beitrag beträgt 44 Euro und wird bis Februar 2021 erhoben. Jede Woche kann dafür der Gemüseanteil an der Verteilstelle abgeholt werden.

Sollte es mehr Interessenten geben, als der Acker versorgen kann, wird es eine Warteliste geben (siehe auch www.solawi-ebermannstadt.de). red