Auf dem Veitsberg (Arnsberg) fand kürzlich ein gemeinsames Treffen der beiden Service-Clubs Rotary Obermain und Lions-Club Lichtenfels statt. Der Präsident des Lions-Clubs, Walter Mackert, begrüßte gemeinsam mit dem Rotary-Präsidenten Ludwig Weiß zahlreiche Mitglieder beider Organisationen. Die beiden Redner hoben die Gemeinsamkeiten hervor: Beide Clubs zeigen ehrenamtliches Engagement in der Region. Die Ziele sind gleich, nämlich Menschen zu helfen, insbesondere im Landkreis Lichtenfels.

Professor Günther Dippold, Mitglied bei Rotary, hielt einen kurzen Vortrag über die Geschichte von Veitsberg und -kapelle. Um das Jahr 1000 befand sich die Burg des Edelfreien  Gozwin de Ansperc auf dem Hügel. Der Arnsberg war aber bereits lange vorher eine keltische Siedlung. Außerdem befindet sich dort die älteste geschlossene Lindengruppe Europas.

Zwischen 1717 und 1719 wurde die heutige St.-Veits-Kapelle erbaut. Sie ist im barocken Stil ausgestattet. Anfangs gehörte sie zur Pfarrgemeinde Ebensfeld. Nachdem Kleukheim eine eigene Pfarrei wurde, wechselte sie in deren Sprengel. Früher musste der Pfarrer von Kleukheim mindestens 18 Gottesdienste im Jahr dort abhalten. Heute finden häufig Trauungen in diesem Gotteshaus statt.

Zum Schluss des Treffens, bei dem die Geselligkeit nicht zu kurz kam, übergaben die Präsidenten an Katja Hagel, Mitglied der Kirchenstiftung Veitsberg, eine Spende in Höhe von je 1000 Euro. Das Geld soll dem Erhalt und Unterhalt dieses kleinen fränkischen Kleinodes dienen.

Hagel bedankte sich im Namen der Kirchenstiftung. Das Geld könne man gut für die Pflege der kleinen Kirche brauchen, sagte sie. red