"Kollateral", so stimmte der Eingangssong des Duos Werner Lutz und Mario Bock zur Kundgebung "Nein zur Beteiligung Deutschlands am Krieg in Syrien!" am Samstag auf dem Hugenottenplatz in Erlangen ein. Gut hundert Bürger waren gekommen, um mehreren Rednern in der knapp einstündigen Veranstaltung zuzuhören.
Kollateral - das könnte man flüchtig mit "knapp daneben" übersetzen. Was sie genau darunter verstehen, haben die Vortragenden im Einzelnen dargelegt: Dieter Rosner, Vorsitzender der SPD im Erlanger Stadtrat, war es wichtig zu betonen, dass es falsch wäre "Terroristen zu Kriegsgegnern zu machen". Vielmehr wäre es wichtig, zunächst ein internationales Mandat für das Eingreifen in einen Bürgerkriegskonflikt zu bekommen und sich dann vor allem um humanitäre und diplomatische Ziele zu kümmern.