Aus dem Bayerischen Städtebauförderprogramm fließen heuer annähernd 1,3 Millionen Euro in Stadt und Landkreis Coburg. Dies teilt der Coburger Landtagsabgeordnete und Staatssekretär a.D. Jürgen W. Heike (CSU) mit Bezug auf das Bayerische Innenministerium mit.
So erhalte die Gemeinde Sonnefeld für Sanierungsmaßnahmen im Ortskern insgesamt 776 000 Euro, während nach Coburg, Neustadt und Untersiemau jeweils Mittel zur Revitalisierung von brachliegenden Gewerbeflächen flössen. Dies seien in Coburg das ehemalige Schlachthofareal (273 000 Euro), in Neustadt die ehemalige Druckerei Patzschke (170 000 Euro) und in Untersiemau die ehemaligen Wagner-Werke (75 000 Euro). Die Einzelmaßnahmen summierten sich auf eine Fördermenge von 1,294 Millionen Euro.
Der Abgeordnete Jürgen Heike begrüßte die Födermaßnahmen und verwies auf den vielfältigen Charakter der unterstützten Projekte: "Mit Hilfe der Bayerischen Staatsregierung schaffen unsere Kommunen neuen Raum für die Wissenschaft, für Kultur und Begegnung, und nicht zuletzt zum Arbeiten und Wohnen." Jede einzelne Maßnahme habe dabei das Potenzial, neue Impulse für Lebensqualität und wirtschaftliche Entwicklung in ihrem Umfeld zu setzen, so der Abgeordnete.
Insgesamt werde Oberfranken dieses Jahr mit 10,9 Millionen Euro unterstützt, um mit städtebaulichen Maßnahmen den Herausforderungen des Strukturwandels aktiv begegnen zu können. Der Schwerpunkt im Regierungsbezirk liege dabei eindeutig auf der Umnutzung ehemaliger Gewerbeflächen. red