Vor Wochenfrist machte der Einberger Fußballprofi Marius Wolf mit zwei Treffern beim 3:1-Heimsieg seines 1. FC Köln auf sich aufmerksam, nun ist sein Höhenflug vorerst gestoppt. Der 25-Jährige verletzte sich drei Tage nach dem wichtigen Bundesliga-Erfolg im Pokalspiel bei Jahn Regensburg. Wolf musste nach einer halben Stunde ausgewechselt werden und zusehen, wie die Rheinländer beim Außenseiter im Elfmeterschießen den Kürzeren zogen. Im rheinischen Duell am Samstagnachmittag zwischen Mönchengladbach und Köln stand zwar ein Wolf auf dem Platz, allerdings nur bei den Fohlen: der Österreicher Hannes Wolf. Der Kölner Wolf musste sich die Partie aufgrund seiner Bandverletzung im Knöchel auf der Couch anschauen. Jubeln konnte Wolf aber: sein FC gewann überraschend mit 2:1. Wann Wolf wieder ins Mannschaftstraining einsteigen kann, ist laut FC-Sportchef Horst Heldt noch offen.

Teuchert vergibt Großchance

Der Coburger Angreifer Cedric Teuchert hatte sich nach guten Leistungen zu Jahresbeginn einen Stammplatz beim FC Union erkämpft. Auch beim Berliner Gastspiel am Samstag in Mainz (0:1-Niederlage) stand Teuchert in der ersten Elf. In der 51. Minute hatte der Coburger eine Großchance zum 1:1. Nico Schlotterbeck bediente den 24-Jährigen mit einem langen Ball. Die Annahme mit der Brust war perfekt, doch der Angreifer scheiterte mit links aus kurzer Distanz am Mainzer Keeper Robin Zentner. Eine gute Viertelstunde vor Spielschluss wurde der Coburger dann ausgewechselt. Randnotiz: Cedric Teuchert sah nach 33 Minuten Gelb - seine erste Verwarnung im 25. Bundesliga-Spiel. mg