Können die "Toten Hosen" zur Belebung des Chorgesangs in Gehülz beitragen? Das war eine der Fragen, die bei der Generalversammlung des Gesangvereins Liederkranz erörtert wurden.
Chorleiter Klaus Porsch konnte von einem geordneten Singstundenbetrieb berichten, wenngleich die wiederum gesunkene Sängerzahl die Einsatzbereitschaft des Chors gefährde: "Ich hoffe, wir können diesen Abwärtstrend stoppen und in diesem Jahr wieder Sänger dazugewinnen." Dabei verwies er auf die Bedeutung des Gesangvereins als Kulturträger im Ort.
Der 50 Mitglieder umfassende Verein habe ein Jahr mit Höhen und Tiefen hinter sich, resümierte Vorsitzender Dirk Elsesser. Für die nächste Zeit kündigte Elsesser etwas mehr Vielfalt bei den Liedern an, die der Chor einstudiert.


Überzeugungsarbeit nötig

Warum sollte neben dem traditionellen Liedgut nicht auch "Tage wie diese" von den "Toten Hosen" oder "Ein Stern, der deinen Namen trägt" von Nik P. und DJ Ötzi zum Besten gegeben werden, wenn der Anlass dafür passe? Bei der Aussprache über diesen Vorschlag zeigte sich, dass noch einige Überzeugungsarbeit nötig sein dürfte, um manch älteren Sänger dafür zu begeistern.
Diskutiert wurde auch ein möglicher Austritt aus dem Fränkischen Sängerbund, da die Mitgliedschaft in diesem die bescheidenen Vereinsfinanzen erheblich belaste. Die Entscheidung darüber und ebenso über eine Erhöhung des Mitgliederbeitrags bleibt einer künftigen Versammlung vorbehalten.
Kassierer Helmut Rebhan wurde vorbildliche Arbeit bestätigt, bevor er sich aus persönlichen Gründen von diesem Amt zurückzog. Der Vorstand wurde so besetzt: Vorsitzender bleibt Dirk Elsesser, Zweiter Vorsitzender ist Tino Schnapp, Schriftführer ist Hans Blinzler und Kassierer Richard Biniszewski.
Der Wiederbeginn der Singstunden wurde für Freitag, 12. Februar, angekündigt. bg