Die Coburger VdK-Kreisvorsitzende Susann Biedefeld hat bei der Mitgliederversammlung des VdK-Ortsverbandes Mönchröden vor einem Auseinanderdriften der deutschen Gesellschaft gewarnt. "Die soziale Spaltung in unserem Land wird immer größer", sagte sie.

Biedefeld nannte als eine zentrale Forderung die Einführung einer Bürgerrente. Dazu gehöre auch die Abschaffung der derzeit geltenden Beitragsbemessungsgrenze.

Rödentals Zweiter Bürgermeister Thomas Lesch (SPD) kündigte Verbesserungen beim Stadtbusverkehr in Rödental an. Dazu gehöre auch, dass künftig ältere Mitbürger, die ihren Führerschein abgeben, bald lebenslang kostenlos den Rödentaler Stadtbus benutzen können sollen. "Das ist natürlich ein Draufzahlgeschäft für die Stadt Rödental", gab Lesch zu. Aber: "Wir sind da gerne bereit, Eure Wünsche anzunehmen."

Der Mönchrödener VdK-Ortsverbandsvorsitzende Hans-Jürgen Hoffmann wies auf das Ziel des VdK-Sozialverbandes hin, Barrierefreiheit in Bayern zu erreichen. So finden jetzt wieder monatliche Sprechstunden des VdK im Rathaus Rödental statt, immer am ersten Dienstag eines Monats von 8.30 bis 12.30 Uhr.

Wie Hoffmann in seinem Bericht ausführte, habe der VdK Mönchröden aktuell 443 Mitglieder.

Zweiter Vorsitzender Carsten Liebold hatte an der Gedenkfeier zum Volkstrauertag in der Christuskirche teilgenommen. Hans-Jürgen Hoffmann war als stellvertretender VdK-Kreisvorsitzender bei der zentralen Gedenkfeier zum Volkstrauertag in Coburg. Die Haussammlung des VdK habe einen Erlös von rund 2350 Euro ergeben. Es gab Ergänzungswahlen. Emil Reinisch wurde Beisitzer.

Hoffmann, Biedefeld und Lesch ehrten einige Mitglieder. 25 Jahre sind beim VdK dabei: Martina Oswald, Brigitte Krzyzanowski, Ruth Mücke, Adalbert Buchenau, Irene Lesch, Monika Riedel, Eberhard Müller, Helga Hummel, Claus-Dieter Greulich und Brigitte Krzyzanowski. Annelie Schmidt wurde für zehn Jahre ehrenamtliches Engagement im Vorstand geehrt. Zehn Jahre Mitglied im VdK sind: Jürgen Eisenacher, Siegfried Heinz und Werner Knoch. Martin Koch