In der Tischtennis-Landesliga verloren die Herren des Post-SV Bamberg ihr Heimspiel gegen den souveränen Tabellenführer, die DJK SpVgg Effeltrich II, deutlich mit 0:9. Schon vor dem ersten Ballwechsel war für die Postler aufgrund der personellen Gegebenheiten klar, wer am Ende als Sieger die Halle verlassen würde. Die Gastgeber mussten ohne ihre Nr.1, Roland Lorek, und die Nr.4, Michael Schäfer, auskommen.
Die beiden Youngsters Christian und Christoph Fredrich, die im hinteren Paarkreuz an deren Stelle zum Einsatz kamen, waren nicht in der Lage, den favorisierten Gästen Paroli zu bieten. Die meiste Gegenwehr erfuhren die mit weitaus höheren QTTR-Werten ausgestatteten Effeltricher noch durch die Bamberger Spitzengruppe Christian Raum und Frank Zebunke, die beide erst im fünften Satz unterlagen.
Schon zu Beginn waren die Gastgeber in den Doppeln chancenlos, wobei Raum/Zebunke einige gute Möglichkeiten ungenutzt ließen und gegen Götz/Mill mit 10:12, 11:5, 8:11, 1:11 den Kürzeren zogen. Auch das Duo Mehl/Brall zeigte gute Ansätze, verlor aber in drei engen Sätzen (9:11, 9:11, 10:12). Die Fredrich-Brüder standen gegen Ali-Kider/Späth beim 4:11, 5:11, 7:11 auf verlorenem Posten.


Raum verlangt Toth alles ab

Die spannendsten Matches bekamen die Zuschauer im Spitzenpaarkreuz geboten. Christian Raum knüpfte nahtlos an seine zuletzt gezeigten starken Leistungen an und verlangte Ferenc Toth alles ab, hatte sogar einen Matchball, den er aber nicht nutzen konnte. So hieß es am Ende 11:9, 5:11, 9:11, 11:4, 12:14 für den Gast aus Effeltrich.


Zebunke macht es spannend

Nicht minder spannend machte es Frank Zebunke gegen die Nr.1 Barzan Ali-Kider. Bis zum Stand von 4:4 im Entscheidungssatz gestaltete der Postler das Match ausgeglichen, dann setzte sich die individuelle Klasse seines Gegners durch (9:11, 9:11, 11:8, 11:6, 7:11).
Etwas Pech hatte anschließend Klaus Mehl, der nach einem 1:1-Satzausgleich die weiteren Durchgänge denkbar knapp 11:13, 9:11 gegen Heiko Mill abgeben musste. An Position 4 war auch Stefan Brall immer auf Augenhöhe mit Tobias Götz, konnte aber dennoch keinen Satz zu seinen Gunsten entscheiden (9:11, 17:19, 8:11). Im hinteren Paarkreuz mühten sich Christian und Christoph Fredrich zwar redlich, mussten aber die Überlegenheit ihrer Kontrahenten anerkennen.


Heimspiel gegen Tiefenlauter II

Im nächsten Heimspiel am kommenden Samstag um 15 Uhr gegen den siebtplatzierten TTC Tiefenlauter II kann das Tabellen-Schlusslicht Post-SV Bamberg wieder in Bestbesetzung antreten und rechnet sich durchaus Chancen aus. red