Kathrin Kupka-Hahn

Die Planungen für die Neuordnung des Waldfensterer Forstes mit über 200 Eigentümern sind abgeschlossen. Bereits im kommenden Jahr soll mit dem Wegebau in dem 140 Hektar großen Wiesen- und Waldgebiet zwischen Stangenroth und Platz begonnen werden. Das verkündete Bürgermeister Waldemar Bug (ödp) in der jüngsten Gemeinderatssitzung.
Die Kosten für den Wegebau übernimmt die Gemeinde, die Eigentümerin des neuen Wegenetzes wird. Somit ist sie künftig für die Pflege und den Unterhalt der Strecken zuständig. Der Aufwand dürfte sich in Grenzen halten, da die meisten Wege schon vorhanden sind. Als Belag ist überwiegend Schotter vorgesehen. Die Wiesenwege werden lediglich als Erdwege angelegt. Nur auf der Strecke hinauf zur Platzer Kuppe ist ein Abschnitt mit Rasenpflasterbelag geplant. "Da es an dieser Stelle sehr steil ist, würde Schotter nicht halten", erklärte Bürgermeister Bug.
Bernd Müller, Ortssprecher von Stralsbach, wies darauf hin: "Die Strecke ist stark befahren. Dort sind viele Mountainbiker unterwegs." Das geplante Rasenpflaster könnte für diese gefährlich werden. Deshalb schlug er vor, nach einem alternativen Belag zu suchen oder engmaschigeres Rasenpflaster zu verwenden. Frank Voll, Gemeinderat aus Premich, empfahl der Teilnehmergemeinschaft, diese Strecke gleich als Radweg einzustufen. "Da müsst Ihr die Sicherheit berücksichtigen", fügte er hinzu.
Mario Urschlechter, der Ortssprecher von Zahlbach, fragte nach, wie denn die geplanten Erdwege künftig gepflegt werden sollen. Er befürchtet, dass diese, wie mancherorts in der Zahlbacher Flur, zum Urwald verkommen. "Nicht dass uns massive Arbeit in die Wiege gelegt wird." Doch Bug versuchte ihn zu beruhigen. "Die Landwirte mähen diese Wald- und Wiesenwege in der Regel mit." Schließlich stimmten die Räte geschlossen für die Übernahme des Wegenetzes.