Zum Gedenken an die Kämpfe in und um Bad Kissingen am 10. Juli 1866 hat die Soldaten- und Reservistenkameradschaft in Eltingshausen einen Gedenkstein eingeweiht. An jener Stelle, wo bayerische Meldereiter die Auseinandersetzungen beobachteten, wurde bereits im vergangenen Jahr ein Baum zur Mahnung und Erinnerung gepflanzt. Den Anfang machten zwei Böllerschüsse aus einer Kanone, bevor Sigfried Kessler mit seiner Trompete verschiedene Signale aus jener Zeit anspielte.
Walter Hönig gab einen kurzen Abriss über die Vorgänge in und um Bad Kissingen sowie in Eltingshausen, wo damals die Ortsbewohner in die umliegenden Wälder fliehen mussten. Grußworte des stellvertretenden Bürgermeisters Gerhard Fischer schlossen sich an. Beendet wurde das Zeremoniell wieder mit Böllerschüssen, nachdem nochmals Trompetensignale gegeben wurden. Die beiden Soldaten aus jener Zeit wurden mit originalgetreuen Uniformen vom Kreisheimatpfleger Christian Neugebauer dankenswerterweise ausgestattet. red