Ewigkeit - ein Begriff, den sich schon ein Erwachsener kaum vorstellen kann. Wie dann ein junger Mensch mit 13 oder 14 Jahren, dessen Leben gerade erst angefangen hat.
"Die Ewigkeitskisten betonen den Aspekt der Verknüpfung von ewigem Leben an unser Leben", sagte Pfarrerin Dorothea Zwölfer in ihrer Predigt zum Ewigkeitssonntag. Sie würden bildhaft deutlich machen, was junge Menschen sich im Blick auf die Ewigkeit wünschen, welche Fragen sie zu diesem Thema haben. "Wir hoffen darauf, dass wir im Himmel in ähnlicher Weise existieren können, wie wir es jetzt tun - als Menschen, die miteinander reden, etwas gestalten, Sinnvolles tun können", sagt Pfarrerin Zwölfer.
Diese Vorstellung hat sicher auch die Jugendlichen beflügelt, als sie ihre Ewigkeitskisten gebastelt haben. Fotos von Familienangehörigen waren darin, von Haustieren, Glücksbringer, eben alles, worauf man ungern verzichten möchte, ohne die sich die jungen Menschen ein Leben - auch das nach dem Tod - nicht vorstellen können oder möchten.
Die Verbindung vom Hier und Heute zur Ewigkeit stellte Pfarrerin Zwölfer eingangs durch das Gedenken an die Verstorbenen her.
Die zentrale Frage "Was kommt nach dem Tod" beantwortete sie mit den Aussagen der Bibel. "Siehe, ich mache alles neu", sagt Gott nach dem Text der Offenbarung zum Seher Johannes. Evi Seeger