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Bamberg
Abzocke

Gauner bieten Stadtbau-Mietern an der Wohnungstür "schnelles Internet" an

Die Stadtwerke Bamberg warnen Stadtbau-Mieter vor einer Ganoven-Masche: "Stadtbau-Mieter aufgepasst: An ihren Wohnungstüren klingeln Verkäufer fremder Telefonanbieter und geben sich als Mitarbeiter de...
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Die Stadtwerke Bamberg warnen Stadtbau-Mieter vor einer Ganoven-Masche: "Stadtbau-Mieter aufgepasst: An ihren Wohnungstüren klingeln Verkäufer fremder Telefonanbieter und geben sich als Mitarbeiter der Stadtwerke Bamberg aus. Die Drückerkolonnen bieten schnelles Internet über Glasfasern an - tatsächlich unterschreiben die Mieter aber einen Mobilfunkvertrag", schreiben die Stadtwerke in einer Pressemitteilung.

Spiel mit der Angst

Demnach preisen die Haustürverkäufer nicht nur Mobilfunkverträge als schnelles Glasfaser-Internet an. "Sie jagen den Mietern auch Angst ein, dass sie ab dem kommenden Jahr nicht mehr Fernsehen könnten. Als Lösung für dieses Problem solle der Mieter einen neuen TV-Vertrag abschließen", informieren die Stadtwerke. Sie warnen die Mieter der Stadtbau vor den Drückerkolonnen: "Hier wird wieder einmal mit den Ängsten der Menschen gespielt", sagt Pressesprecher Jan Giersberg.

Richtig ist, dass ab dem kommenden Jahr das TV-Signal für alle Stadtbau-Bewohner über das Glasfasernetz der Stadtwerke kommt. Dann können die Stadtbau-Bewohner über 140 Sender frei empfangbaren, ohne dass sie dafür einen neuen TV-Vertrag abschließen müssen. Die Umstellung des TV-Signals erfolgt für alle Mieter kostenlos."

Aufmerksame Mieter hatten sich bei den Stadtwerken Bamberg gemeldet, weil vermeintliche Stadtwerke-Mitarbeiter an der Haustür einen neuen Festnetzvertrag von den Stadtwerken Bamberg angepriesen hätten. Ein Mieter nahm das Angebot im guten Glauben an, schnelles Internet über das Glasfasernetz der Stadtwerke Bamberg zu bekommen. Tatsächlich aber habe er einen Handyvertrag mit hohem Datenvolumen unterschrieben.

Stadtwerke warnen

Die Stadtwerke warnen vor diesen Haustürverkäufern, die sich nicht als Mitarbeiter der Stadtwerke ausweisen können. Pressesprecher Jan Giersberg erklärt: "Unsere Mitarbeiter haben immer ihren Dienstausweis dabei. Sie kommen in den allermeisten Fällen nach vorheriger Terminvereinbarung." Ist sich ein Stadtbau-Mieter nicht sicher, ob tatsächlich ein Mitarbeiter der Stadtwerke vor ihm steht, kann dieses per Anruf beim Kundenservice unter der 0951 77-4949 nachgeprüft werden. red