Das Dorffest der Gartenfreunde Arnstein lockte wieder viele Besucher an. Anlässlich des Feiertags Mariä Himmelfahrt hielt Pfarrer Gerhard Möckel in der geschmückten Kirche St. Nikolaus einen Gottesdienst.

Das Fest "Mariä Aufnahme in den Himmel" wurde im 5. Jahrhundert eingeführt und im Zuge der frühen Christianisierung auf den 15. August gelegt. Mariä Himmelfahrt erinnert an die Aufnahme von Maria in den Himmel. Das bedeutet, dass sie nach Ende ihres irdischen Lebens in einen Zustand gelangte, in den christliche Gläubige erst nach der Auferstehung am Jüngsten Tag kommen werden.

Kräutersträuße für Wohlergehen

Mariä Himmelfahrt ist ein Symbol für die Erlösung des Menschen und das Einswerden mit Gott. An diesem Tag werden in der katholischen Kirche Kräuter zu Sträußen gebunden und gesegnet. Pfarrer Möckel erklärte, dass diese Segnung eine schöne Tradition in Verbindung mit der schützenden Gottesmutter darstellt. Die Kräutersträuße sollen für Heil und Wohlergehen sorgen. Diese seien früher bei einem Gewitter sogar ins Feuer geworfen worden, damit das Haus von allem Unheil verschont blieb.

Im Festzelt waren die Tische mit bunten Blumensträußen dekoriert. Die Damen des Vereins um Vorsitzende Annemarie Scheumann hatten wieder ein Tortenbuffet vorbereitet und sich dafür etwas Besonderes einfallen lassen: Lisa Schmitt hatte eine große Torte mit einem (essbaren) Luftbild von Arnstein kreiert.

Zur Mittagszeit wurde ein fränkisches "Schäuferla" mit Sauerkraut und Klößen serviert. Auf der Speisekarte standen außerdem noch Grillspezialitäten, Griebenschmalzbrote, Weißer Käs' und Käsestangen.

Die Jüngsten konnten sich mit dem Spielmobil des Landkreises vergnügen. rdi